Ein etwas anderes Fotoshooting

05. März 2017 Allgemein 0
Ein etwas anderes Fotoshooting

Ist zwar auch für mich etwas komisch im März über Weihnachten zu schreiben, aber da liegt nun mal der Ursprung der heutigen Geschichte. Mein Freund hat es letztes Jahr nämlich besonders clever angestellt, und der kompletten Familie (sage und schreibe 12 Mann) ein einziges Geschenk gemacht. Also eines für alle. Und das hatte er auch mit stolz geschwellter Brust ab ca. Oktober jedem erzählt, dass er für 2016 schon komplett durch ist mit dem Geschenke-Thema – egal ob es derjenige wissen wollte oder nicht. Natürlich hat jeder gerätselt, es wurden die tollsten Überlegungen angestellt was es sein könnte. Kochkurs? Irgendwo schick essen gehen? Ein Ausflug oder gar eine Nacht irgendwo im Hotel?

Gaaaanz falsch lagen wir! Es handelte sich um ein Familien-Fotoshooting. Aber nein, nicht alle auf einmal schön drapiert um einen Kamin herum mit den gleichen ugly Christmas Sweatern und nach 100 Versuchen hat man immer noch kein Bild weil garantiert immer irgendeiner dumm aus der Wäsche schaut.

Genauer gesagt hat es sich bei unserem Geschenk um das „Genotype“-Fotoprojekt unseres Freundes Steffen gehandelt. Sagt euch nur Bahnhof? Dann erkläre ich kurz:

Bei diesen Bildern werden aus zwei Gesichtern quasi eins gemacht. Hä? Warum? Um im direkten Vergleich die Ähnlichkeit mit dem ausgewählten Familienmitglied sehen zu können. Fotografiert wird jeder separat, man muss auch wirklich kein Model sein um ein gutes Bild hinzubekommen. Die Atmosphäre im Studio war sehr locker und Steffen ist super sympathisch und sehr nett – das Eis ist gleich gebrochen. Er gibt genaue Anweisungen was man mit Kopf und Gesichtszügen zu tun hat. Wenn alles gut klappt sind die Fotos auch innerhalb von wenigen Minuten im Kasten.

 

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Bei unserer großen Gruppe ging es fast zu wie am Fließband. Was mich sehr positiv überrascht hat, denn ich bin davon ausgegangen dass wir mindestens einen halben Tag im Studio verbringen werden. Nachdem alles geshootet war, sucht man sich sein Familienmitglied aus, mit dem man auf das gemeinsame Foto möchte. Entweder man nimmt denjenigen, von dem man denkt man hat die größte Gemeinsamkeit oder aber genau das Gegenteil – beide Variationen sind super spannend. Denn bei uns kam im Endeffekt teilweise raus, dass man mit dem „der ja so gar nicht aussieht wie ich“ mehr Ähnlichkeiten aufweist als man im ersten Moment vermutet.

Uns hat es allen ausnahmslos sehr gut gefallen. Vor allem hat man dadurch total einzigartige Familienbilder, die wirklich etwas Besonderes sind.

Falls ihr also auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Geschenk seid – dabei ist es total egal ob für Geschwister, die Oma, Cousin, man kann das Foto wahlweise mit jedem Familienmitglied machen – dann seid ihr bei Steffen genau an der richtigen Adresse!

 

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