Eine kleine gute Tat

18. Dezember 2016 Allgemein, Gedanken 0
Eine kleine gute Tat

Entweder man liebt oder hasst sie… Dazwischen gibt es nicht viel bei den Meisten. Ich spreche von der Weihnachtszeit. Ich persönlich gehöre ja zur ersten Gruppe und mag es total wenn man die Wohnung schön dekoriert, sich auf einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt mit Freunden trifft und Geschenke für die Liebsten besorgt.

Die „Gegner“ kritisieren vor allem den letzten Punkt. Diese Konsumsucht. Hauptsache man hat für alle etwas unter dem Baum liegen. Was, das ist egal, ob man es wirklich braucht auch. Vom Geld das wir ausgeben mal ganz zu schweigen. Dass der Kern des Ganzen dadurch verloren geht. Und dem stimme ich auch zu. Ich finde es auch totalen Quatsch, dass man für alle etwas kaufen „muss“. Ob es dann in einem Regal verstaubt oder nicht ist zweitrangig.

Um dem schlechten Gewissen etwas entgegenzuwirken weil man viel zu viel Geld für Geschenke ausgibt, wird zum Ende des Jahres nochmal fleißig gespendet. Was ich super toll finde. Ich entscheide mich aber meistens für eine etwas andere Spende. Jahrelang habe ich bei der Aktion Weihnachten im Schuhkarton mitgemacht. Dieses Jahr habe ich es aber irgendwie total verpennt (die Päckchen muss man schon gegen Ende November abgeben). Zum Glück ist diese Aktion nicht die Einzige ihrer Art.

 

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Ich bin vor Kurzem auf die Johanniter-Weihnachtstrucker gestoßen und juhu: ich war noch nicht zu spät dran!

Falls ihr euch fragt, von was ich überhaupt rede kommt hier eine kleine Zusammenfassung um was es dabei geht:

 

Bei diesen Aktionen packt man kleine Geschenkpakete für Kinder in osteuropäischen Ländern zusammen, die diese dann zu Weihnachten (bzw. kurz danach) bekommen. Die Boxen werden an Sammelstationen abgegeben und von dort aus dann in die Bestimmungsländer gefahren. Ist doch eine schöne Sache, oder?

 

Bei den Johannitern ist es so: man sollte nicht nur Spielzeug, Kleider, usw. in die Päckchen legen, sondern auch Grundnahrungsmittel wie Speiseöl, Reis, Nudeln, Reis, Zucker und Mehl sowie Hygieneartikel wie Zahnbürste, – pasta und Duschgel. Ein kleines Geschenk für die Kinder sollte natürlich aber nicht fehlen.

Die Packliste, an der sich orientiert werden kann, findet ihr hier: http://www.johanniter.de/die-johanniter/johanniter-unfall-hilfe/juh-vor-ort/landesverband-bayern/weihnachtstrucker/aktion/die-packliste/

Die eingekauften Sachen dann in einen Karton packen (entweder einen großen Schuh- oder normalen Karton verwenden und schön weihnachtlich bekleben), wer möchte kann noch einen persönlichen Gruß dazu legen und schon ist man fertig. Das Beste daran ist, dass man noch bis zum 24. Dezember mitmachen kann. Also auch spontan Entschlossene haben noch etwas Zeit. Und einkaufen gehen muss sowieso noch jeder vor den Feiertagen. Was sehr praktisch ist, ist dass die Aktion in Zusammenarbeit mit Lidl stattfindet. Dort kann man gleich die Lebensmittel besorgen und auch die fertigen Päckchen abgeben (oder auch bei den Johannitern direkt).

 

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Diese Aktion ist zwar etwas aufwändiger als einfach einen Geldbetrag zu spenden. Allerdings macht es mir persönlich sehr viel Spaß mir Gedanken zu machen was den Kindern gefallen könnte. Und nicht zu vergessen kann man sich sicher sein, dass die Spende wirklich dort ankommt, wo sie hin soll. Oftmals haben diese Familien wirklich so wenig und für uns alle ist es ein Leichtes, ihnen eine Freude zu bereiten. Für die zwei Pakete die wir auf die Reise schicken haben wir ca. 50 Euro ausgegeben. Und das ist ja für die Meisten von uns durchaus machbar. Es ist zwar nur ein kleiner Beitrag aber auch der zählt. Ich hoffe, dass ich vielleicht den Ein oder Anderen von euch dazu motivieren kann, sich auch noch zu beteiligen und einem Kind eine ganz besondere Weihnachtsfreude zu machen.

 

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