Indonesien Teil 1: Seminyak, Ubud & Kuta

03. Dezember 2017 Allgemein, Wanderlust 1
Indonesien Teil 1: Seminyak, Ubud & Kuta

Im Oktober ging es endlich los: drei Wochen Indonesien. Wir hatten die Reise schon lange im Vorfeld geplant und dementsprechend darauf hin gefiebert. Um es vorweg zu nehmen: es war traumhaft! Und genau aus diesem Grund möchte ich mit euch unsere Highlights, Tipps, Sehenswürdigkeiten aber auch die nicht so schönen Dinge teilen, denn ich kann mir vorstellen dass dieses Reiseziel bei dem ein oder anderen noch auf der Bucket List steht.

Ich habe eine vierteilige Reihe für euch verfasst: los geht es heute mit drei Städten auf Bali – Seminyak, Ubud und Kuta.

 

Dem kann ich nur zustimmen!

Seminyak

Direkt nach der Ankunft am Flughafen ging es nach Seminyak, das etwa eine gute Stunde entfernt ist. Wir hatten ein ganzes Haus über Airbnb gebucht, das uns allein zur Verfügung stand. Die Villa war ganz schön, die Lage war gut und hat auch für unsere Zwecke vollkommen gepasst, jedoch fand ich das Preis-/Leistungsverhältnis nicht ganz so optimal. Würde ich nochmals hinfahren, dann eher in eine andere Unterkunft.

Die Stadt selbst fand ich persönlich sehr schick. Allerdings: Touri hoch 10! Man hat einen schönen langgezogenen Sandstrand, an dem man auch gut baden kann. Der Wellengang macht das Ganze auch für die männlichen Spielkinder sehr interessant. Im Zentrum gibt es super viele Läden (sowohl bekannte Marken als auch kleine Boutiquen) und einen Markt, wo man tolle Mitbringsel findet (ganz wichtig: handeln nicht vergessen!).

Mein Tipp für den perfekten Brunch: das Sisterfields Einmal gesehen und sofort verliebt! Beste Location und super leckeres Essen (aber etwas höhere Preise).

Für kleine Gourmets ist die Stadt ein Mekka: es gibt für jeden Geschmack etwas! Sehr westliche und stylische Lokale, schicke Bars und feine Cocktails, aber auch traditionelle Restaurants. Wir haben wirklich sehr gut gegessen! Dass der Ort sehr touristisch ist, merkt man auch an den Preisen, die für Bali etwas gehoben sind. Nichtsdesto trotz fand ich es dort sehr schön – vor allem war es für mich ein total entspanntes Ankommen – und hätte es vermutlich auch noch einen Tag länger ausgehalten 😉

 

Der Strand in Seminyak

 

Streetart findet man in jeder Ecke von Bali. Hier in Seminyak

 

 

Ubud

Weiter geht es auf unserer Bali-Rundreise. Nächster Stopp: Ubud!

Der Ort ist vielen von euch vielleicht ein Begriff, denn hier sind die berühmten Reisfelder angesiedelt. Und nur so viel vorab: ihr solltet der Stadt unbedingt einen Besuch abstatten.

Also gut, wo sind wir unter gekommen? Vielleicht verrate ich euch erstmal, wie wir dorthin gekommen sind. Von Seminyak aus haben wir uns einen Fahrer organisiert, der uns nach Ubud kutschiert hat (eine gute Stunde Fahrtzeit). Wir wussten zwar, dass unsere Unterkunft etwas weiter Außerhalb liegt, aber das haben wir dann doch nicht erwartet: es ging raus aus der Stadt, immer weiter und weiter, hinein in ein kleines Dorf, durch enge Gassen, über Stock und Stein, auf unbefestigten Straßen nach oben und unten. Irgendwann waren wir dann im Nirgendwo, nur Felder wohin das Auge blickt und ein paar Häuser (ca. vier), daneben: unser Hotel. Die Lage: abenteuerlich. Die Anlage: wunderschön. Über Airbnb hatten wir ein Loft innerhalb der „Eden Estate“-Anlage gebucht. Um es kurz vorweg zu nehmen: ich fand es dort traumhaft. Die Zimmer waren sehr hell, schön eingerichtet und hatten einen super Ausblick auf die Reisfelder. Unser Bad war auch sehr witzig weil es zwar ein riesiges Fenster über die komplette Breite des Raumes hatte, aber kein Fensterglas darin. So war man gefühlt halb im Freien, was mir sehr gut gefallen hat.

 

Der Ausblick von unserem Balkon

 

Auch die Anlage selbst war toll: zwei riesige Pools, ein kleinerer mit Sprungturm, ein schön eingerichtetes Restaurant mit leckerem Frühstück und eine tolle weitläufige Anlage mit grandioser Flora und Fauna. So hübsch alles ist: man kann unter anderem auch etwa Schlangen, Spinnen oder ähnlichem begegnen (so geschehen), denn man ist ja quasi im Dschungel. 😉 Schönes Kontrastprogramm: in der Nähe ist ein Schmetterlings-Park und es fliegen viele hübsche Exemplare in der Anlage umher.

 

Entdeckt ihr mich?! Der 40 m lange Hauptpool – ein Traum!

 

Pool Nr. 2

 

An so ein Frühstück kann man sich gewöhnen

 

Für den Preis war die Unterkunft top, auch wenn mit der Verbesserung von Kleinigkeiten das Niveau des Hotels nochmal stark angehoben werden könnte. Zum Beispiel hat das Internet sehr schlecht funktioniert, die Rezeption ist sehr eingeschränkt besetzt und die Angaben von Airbnb haben sich nicht zu 100% mit der Realität gedeckt (etwa wurde der hauseigene Shuttle-Service in die Stadt bis 22 Uhr beworben, gefahren sind sie allerdings nur bis 21 Uhr). Aber alles in allem sehr zu empfehlen.

 

 

 

Wir waren aber nicht nur im Hotel rumgelegen, sondern haben auch sehr viel unternommen. Zu den Tagesausflügen verrate ich euch im nächsten Post mehr, allerdings hat Ubud selbst auch einiges zu bieten. Es gibt einen großen Markt, viele Geschäfte und ihr könnt euch durch die Straßen schlemmen: es ist wirklich alles da! Ans Herz legen kann ich euch folgendes:

Schönes Café mit sehr leckeren Salaten und anderen gesunden Köstlichkeiten: Clear Café

Feines Essen, grandiose Cocktails und sehr schöne Location: Sambal Matah

Local food, kleines Restaurant, super super günstig und mega lecker: Hongalia

Mit das beste Essen, das wir hatten. Außerdem ist das Restaurant Teil eines großen Sozialprojektes. Man tut also quasi noch Gutes, während man sich den Bauch vollschlägt: Fair Warung Bale

Wenn ihr auf Eis und Kokosnuss steht, genau euer Laden: Tukies

 

Da würde ich jetzt auch gerne nochmal sein…

 

 

Kuta

Kuta war unser letzter Stopp bevor es wieder nach Hause ging. Das haben wir unter anderem so gewählt, weil man zum Flughafen nur ca. 30 Minuten braucht (bei wenig Verkehr). Eingebucht hatten wir uns in das Hotel The Kana Kuta. Das kann ich euch wirklich aus vollster Überzeugung empfehlen. Die Zimmer waren Standard, nix Außergewöhnliches aber hat alles gepasst. Was uns aber vom Hocker gehauen hat war der überragende Service! Außerdem war der Pool-Bereich sehr schön und das Frühstücks-Buffet klasse (ich sag nur: eigene Pancakes-Station!!). Auch die Lage war okay, man muss zwar etwas zum Strand bzw. ins Zentrum laufen (ca. 15-20 Minuten), aber es gibt 2x am Tag einen Shuttle-Service bzw. Taxis.

Kuta selbst haben wir gar nicht so extrem erkundet. Wir haben einen Tag am Strand verbracht (schöner Sandstrand, der sich auch gut zum Surfen eignet – es gibt auch ganz viele Schulen) und auch etwas geshoppt bzw. hauptsächlich nur relaxed bevor es wieder nach Hause ging.

 

Alles voller Surfer 🙂

 

Ihr könnt von Kuta aus aber auch super zu Ausflügen starten bzw. es als entspannten Schlusspunkt einlegen so wie wir.

Noch ein letzter Tipp: das verrückteste (und leckerste) Eis der Stadt: XOXO Ice Cream

 

 

So, dann war’s das für den ersten Teil meines Reisetagebuchs. Ich hoffe, das Fernweh ist schon geweckt. Im zweiten Teil erwarten euch dann Infos und ganz viele Bilder zu den Ausflügen, die wir unternommen haben!

 


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