Indonesien Teil 3: Lombok

21. Dezember 2017 Allgemein, Wanderlust 0
Indonesien Teil 3: Lombok

Nachdem wir Bali erkundet hatten, ging es weiter nach Lombok. Dorthin führen einige Wege: per Speedboat, Flugzeug oder mit der Fähre. Wir haben uns für letzteres entschieden. Der Vorteil: die Fahrt ist sehr günstig (ca. drei Euro), dauert aber vier bis fünf Stunden! Es handelt sich um ein großes Schiff, mit dem auch Autos und LKW überführt werden. Wir sind mit der Fähre um 8 Uhr aufgebrochen (Achtung, seid etwas früher dran und kauft keinesfalls die Fahrkarten bei Händlern auf der Straße – Abzocke!) und waren dann gegen Mittag auf Lombok. Dort könnt ihr euch am Hafen einen Fahrer organisieren. Die Zeit lässt sich sehr gut für ein Schläfchen nutzen, was wir und viele Einheimische getan haben (seltsamerweise waren wir eigentlich die einzigen Touristen an Bord). Allerdings solltet ihr vielleicht Ohropax mitnehmen: es gab den ein oder anderen sehr lauten Schnacher und zwischendurch wurden wir mit einem Konzert-Live-Mitschnitt einer indonesischen Sängerin beschallt – und zwar wirklich beschallt. 🙂 Aber davon abgesehen kann man die Art zu Reisen weiterempfehlen.

 

Die Insel selbst ist recht klein und hat daher auch nicht viele große Städte. Aus diesem Grund haben wir uns für einen Aufenthalt in Senggigi entschieden – das ist zwar die „Touri-Hochburg“, aber es gibt viele schöne Unterkünfte, Läden und kleine Restaurants. Im Vergleich zu Bali ist alles um einiges kleiner und die Auswahl deswegen auch eingeschränkter aber trotzdem ist die Insel meiner Meinung nach einen Besuch wert.

 

Zuerst waren wir für zwei Nächte in der Villa Joglo (gebucht über Airbnb). Diese liegt etwas außerhalb des Zentrums am Ende einer kleinen Dorfsiedlung. Die Straße zum Haus ist zwar eine Katastrophe, die Einheimischen waren aber super nett und haben uns jedes mal gegrüßt und uns zugewunken wenn wir mit dem Roller vorbeigetuckert sind. Die Unterkunft ist auch für größere Gruppen bis zu 10 Leuten geeignet und obwohl wir nur zu fünft waren, hatten wir die ganze Anlage für uns allein. Das Haus war sehr schön eingerichtet mit offenem und großzügigem Wohn- und Essbereich, hübschen Zimmern und einem tollen Bad. Ein eigener Pool darf natürlich nicht fehlen. Zwei einheimische Jungs haben ebenfalls dort gewohnt und sich um die Instandhaltung gekümmert sowie uns bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite gestanden.

 

Ein Teil des Eingangsbereichs

 

 

Die offene Küche…

 

Ein bisschen chillen am Pool

 

Wir haben uns einen Tag lang Roller gemietet (die Lombok-Jungs haben das für uns organisiert, die Roller wurden uns sogar zum Haus gebracht, hat ca. 3 Euro pro Zweirad gekostet) und sind über die Insel an der Küste entlang gedüst. Das kann ich euch übrigens sehr empfehlen – traumhaft schön! Der Verkehr ist um einiges entspannter als auf Bali und auch als Ungeübter kann man easy über die Insel cruisen – jedoch unbedingt mit Helm fahren. Die Einheimischen sind teilweise recht waghalsig unterwegs und wir wurden auch Zeuge eines Unfalls der aber zum Glück glimpflich ausging. Noch ein kleiner Hinweis: es gibt keine klassischen Tankstellen sondern jeder noch so kleine Stand an der Straße verkauft auch Benzin. Einfach anhalten und schon gibts die Tankfüllung für wenig Geld. Und bitte keine Berührungsängste haben: viele Verkäufer können kein Englisch aber mit Händen und Füßen wird’s schon klappen!

 

 

Also ich wäre startklar…

 

 

Die Rollergang

 

Wer noch etwas mehr Action braucht, kann einen Surfkurs belegen. In Senggigi gibt es einige Schulen.

Was wir leider nicht gemacht haben da wir nicht so viel Zeit hatten, war die Erkundung des Nationalparks. Für alle Abenteurer/Wanderer/Bergsteiger ein absolutes Muss. Hier könnt ihr die verschiedensten Touren machen, die sich teilweise auch über einige Tage erstrecken!

 

Dann hieß es für uns noch Vollzeit-Entspannung! Hierfür hatten wir uns in das Katamaran Resort eingemietet und ich kann euch sagen: ein absoluter Traum! Die Hotelanlage liegt direkt am Meer, hat zwei wunderschöne Pools (einer mit Seitenwänden aus Glas – sieht sehr cool aus) und allgemein eine sehr schöne Ausstattung. Es mangelt einem an nichts! Die Zimmer selbst sind hochwertig ausgestattet und groß. Wir hatten eine Suite, die wirklich riesig war! Auch das Essen war sehr lecker: das großzügige Frühstücksbuffet war inklusive (so auch der tolle Ausblick auf’s Meer), für den Abend gibt es zwei Restaurants. Das eine ist unten in der Hotelanlage (wo man auch frühstückt), das andere liegt auf einem kleinen Berg mit Blick auf’s Wasser – wir haben beide ausprobiert und können beide guten Gewissens weiterempfehlen. Man muss natürlich etwas tiefer in die Tasche greifen als für Restaurants in Senggigi direkt aber geschmacklich war es sehr gut. Als wir das Hotel gebucht hatten war für uns klar, dass wir uns in diesen Tagen nicht aus der Anlage bewegen werden und genau das haben wir dann auch gemacht. Alles war so schön, dass man gar nicht anders kann als sich zu entspannen. Ich hätte auch noch einige Tage länger dort bleiben können ehrlich gesagt 🙂 Ach, bevor ich noch länger von dem Hotel schwärme, lasse ich lieber noch ein paar Bilder sprechen:

 

Der Blick vom Pool auf den hoteleigenen Strand, der direkt vor der Anlage ist

 

Die etwas andere Sitzgelegenheit… Perfekt für einen Sundowner

 

Kann man aushalten, oder?! Der Vulkan rechts im Bild ist der Mount Agung, der mittlerweile ausgebrochen ist.

 

 

Hab ich vom Pool zu viel versprochen?!

 

Das Bild wurde zum Glück vor dem Frühstück aufgenommen 😀

 

Die besten Mango-Smoothies!!

 

Hier wird gefrühstückt und auch zu Abend gegessen

 

 

 

Der Ausblick aus unserem Zimmer

 

 

Ich denke, ich habe euch nicht zu viel versprochen oder?! Den vierten und letzten Teil des Indonesien-Travel-Diary wird es nach Weihnachten geben. Bis dahin wünsche ich euch zauberhafte und entspannte Tage mit euren Liebsten! Lasst es euch gut gehen!


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