Meine Wünsche für 2017

08. Januar 2017 Allgemein, Gedanken 2
Meine Wünsche für 2017

Es gibt ja zig Sprichwörter und Zitate, die einem raten lieber nach vorn und nicht zurück zu schauen. Aus diesem Grund werde ich kein Resümee von 2016 abliefern sondern direkt ins neue Jahr blicken.

Gut, das mit den super tollen Vorsätzen ist ja bekanntlich etwas schwierig – ich bin mir sicher, dass jeder von euch schon seine Erfahrungen damit gemacht hat. Meistens ist das Problem daran, dass man sich seine Ziele viel zu hoch steckt und sie deshalb von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind. Ich bin da auch so ein Spezialist… 😉 Aber weiterentwickeln will man sich ja auch irgendwie. Deshalb probiere ich es 2017 etwas anders: ich nehme mir Dinge vor, die vielleicht auf den ersten Blick etwas mickrig aussehen, es aber in sich haben wenn man sie auf Dauer erfolgreich umsetzen will.

 

Geduldiger sein

Ohhh, das ist ein sehr wichtiger Punkt. Leider gehöre ich nicht zur Sorte Menschen mit Nerven aus Stahlseilen und einer Engelsgeduld. Diese Eigenschaft treibt mich schon länger um und ich muss auch sagen, dass ich mich schon ziemlich gebessert habe. Luft nach oben ist aber noch. Denn ich habe festgestellt, dass es sich durchaus leichter lebt, wenn man manche Dinge und Leute eben nicht so wichtig nimmt. Auch wenn man mehr Verständnis für seine Mitmenschen aufbringt. Oder auch für sich selbst.

 

Organisierter sein

Dieses Phänomen kennt ihr sicher auch: es ist Freitag und ihr fragt euch, wohin die Zeit gerannt ist – gerade war doch noch Dienstag früh. Leider ist die wöchentliche To-Do-Liste noch nicht komplett abgehakt… Da heißt es entweder noch schnell die letzten Stunden vor dem Wochenende reinpowern oder das Unterfangen verschieben. So geht es mir relativ oft. Ich habe einige verschiedene Baustellen und versuche auch alles so gut es geht unter einen Hut zu bringen, nur den optimalen Dreh habe ich dabei noch nicht gefunden. Was mir sehr hilft sind tatsächlich handgeschriebene Listen, die ich Punkt für Punkt abstreichen kann wenn etwas erledigt ist. Zu voll geschrieben dürfen diese natürlich auch nicht sein, sonst sind Enttäuschungen vorprogrammiert. In der Theorie hab ich’s also drauf, nur in der Praxis hapert es an der ein oder anderen Stelle noch mit der Umsetzung.

Regelmäßiger Bloggen

Dieser Punkt greift in den Vorangegangenen. Der Blog und die sozialen Netzwerke nehmen sehr viel Zeit in Anspruch und ich habe wirklich sehr großen Respekt vor allen Bloggern, die neben einem Vollzeitjob auch noch diverse Male pro Woche guten Content für die Leser produzieren. Da ist bei mir schon noch etwas Luft nach oben… 😉 Durch mehr Organisation im Alltag erhoffe ich mir, dass ich mir regelmäßige „Blogger-Stunden“ pro Woche einrichten kann. Denn auch wenn es nicht immer höchste Priorität hat (noch nicht?!) möchte ich das Projekt „Cleolicious“ gerne auch im neuen Jahr weiterführen und verbessern. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht für mich die Kontinuität und regelmäßige Beiträge für euch.

 

Sport soll kein Mord mehr sein

Dieser Punkt steht gefühlt wöchtlich auf meiner Liste. Als Sportskanone kann man mich nämlich nicht unbedingt bezeichnen 😉 Ich hatte allerdings schon Phasen in meinem Leben, in denen ich regelmäßig Sport betrieben habe. Und wie ihr euch vorstellen könnt, ging es mir dabei alles andere als schlecht. Nicht nur körperlich sondern auch als „mentaler Ausgleich“ ist es eigentlich total wichtig. Naja aber irgendwie nicht wichtig genug. Ausreden habe ich genügend über die Jahre zurechtgelegt. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Mein Plan ist es jetzt auch, mich für einen Stadtlauf anzumelden. Das hat vor zwei Jahren schon mal wunderbar funktioniert. Ich bin sogar freiwillig früher aufgestanden um vor (!!) der Arbeit joggen zu gehen. Nachdem ich allerdings die Ziellinie durchquert hatte, sind die Schuhe erstmal in eine Ecke gewandert. In eine sehr tiefe und dunkle. Ich werde sie nun wohl aus dem zweijährigen Winterschlaf befreien und mich wieder ans Werk machen.

 

 

Kreativität ausleben

Ach, in meinem Kopf ist was los. Ich habe ziemlich viele Ideen. Selbstverständlich würde ich diese auch gerne in die Tat umsetzen. Leider ist es so, dass tagtäglich einige neue Dinge dazukommen – danke dafür, Instagram/Pinterest und Co. Auch das Bastelmaterial für diverse DIY-Projekte liegt schon bereit – allerdings noch unberührt. Und das auch nicht erst seit gestern. Oh man…

Für das kommende Jahr nehme ich mir daher vor, viel mehr Dinge auszuprobieren und an den Sachen dran zu bleiben. Vor allem die Kalligrafie und das Zeichnen liegen mir am Herzen. Nicht weil ich super gut darin bin, sondern weil es mir total viel Spaß macht. Und das sollte einem doch eigentlich am Wichtigsten sein: die Dinge zu tun, die man gerne macht. Von meiner Schwester habe ich das wunderbare Übungsbuch Nib + Ink von Chiara Perano zu Weihnachten bekommen. Mit dem nötigen Equipment wäre ich also schon mal ausgestattet.

Auch einen Fotokurs habe ich vor ein paar Wochen angefangen. Dieser läuft über die Volkshochschule, man muss weder viel Zeit noch Geld in die Hand nehmen um daran teilzunehmen. Die Hälfte des Kurses ist vorbei und ich bin ziemlich begeistert. Die Teilnehmer sind alle sehr nett, unser Dozent kann super erklären und da wir aneinander üben müssen, also quasi am lebenden Objekt, sind die Abende auch immer eine recht lustige Angelegenheit. Gerne möchte ich 2017 den nachfolgenden Kurs besuchen und evtl. auch etwas anderes, neues ausprobieren. Was, das weiß ich noch nicht. Ich denke, da lasse ich mich vom Programm überraschen. Vielleicht entdeckt man so ja eine Sache, die einem total viel Spaß macht, an die man vorher nicht im Traum gedacht hätte.

 

Summe in Summe ist es doch einiges, das ich nächstes Jahr wuppen möchte. Ich bin guter Dinge, denn ich glaube dass man alles schaffen kann wenn man möchte und hart genug arbeitet. Selbstverständlich werde ich euch von meinen Fortschritten oder auch Reinfällen (hoffentlich nicht) berichten.

Wie sieht es bei euch aus? Welche „guten Vorsätze“ habt ihr für nächstes Jahr?


2 thoughts on “Meine Wünsche für 2017”

  • 1
    Julia am 8. Januar 2017 Antworten

    Schöne Vorsätze hast du dir vorgenommen 🙂
    mir geht es bei dem Punkt regelmäßig bloggen sehr ähnlich wie dir. Neben einem Job bedarf es echt extrem viel Organisation. Mir hilft da ein Content Plan ganz gut, bei dem ich mich zwinge ihn einzuhalten 🙂

    Alles Liebe
    Julia, http://www.cublina.at

    • 2
      cleo am 9. Januar 2017 Antworten

      Liebe Julia,

      Danke dir! Und es beruhigt mich auch immer etwas, zu wissen, dass ich mit dieser Situation nicht alleine bin. 😉 Deinen Tipp finde ich übrigens super – kannst du mir da ein Tool o. ä. empfehlen oder schreibst du dir das einfach ganz formlos auf?

      Hab einen schönen Abend und liebe Grüße,
      Cleo

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