Off to Venice …

12. April 2016 Wanderlust 0
Off to Venice …

Typischer Satz den ich diverse Male gehört habe, als ich von unseren Reiseplänen berichtet habe: „Oh, da will ich auch noch unbedingt hin bevor alles versinkt.“ Tut es, es lohnt sich!

Das lange Osterwochenende bietet sich ja perfekt für einen Kurzurlaub an. Das haben wir uns nicht zweimal sagen lassen und sind dieses Jahr nach Venedig aufgebrochen. Ganz unkompliziert mit dem Auto ging es Freitag früh los (nächstes Mal möchten wir allerdings den Nachtzug nutzen, das fehlt noch auf unserer „was man mal getan haben sollte“-Liste…). Den Wagen könnt ihr dann ganz entspannt vor den Toren in der Stadt in den großen Parkhäusern lassen (pro Tag zahlt man ca. 20,- €) und von dort mit den Vaporettos in die Stadt tuckern.

Unser Airbnb-Gastgeber erwartete uns schon am Stopp „Arsenale“ und führte uns in unsere Behausung für die nächsten 3 Tage. Die Wohnung war nur ca. 2 Minuten von der Haltestelle entfernt, lag in einer kleiner Nebengasse und war einfach wunderbar. Top renoviert, man konnte aber z. B. an der Steintreppe die alte Bausubstanz noch erkennnen. Ganz nach meinem Geschmack! An sich war auch diese Erfahrung mit der Wohnungsmiete wieder einmal super. Die Hotels waren doch recht hochpreisig und teilweise nicht dem „deutschen Standard“ entsprechend, daher waren wir super happy mit unserer Unterkunft. Wem das Schlafen in fremden Betten allerdings nicht so geheuer ist: unbedingt frühzeitig die Hotelzimmer buchen!

 

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Selbstverständlich ging es an die Ponte die Rialto und die Piazza San Marco. Da wir aber fast unter die Räder diverser asiatischer Reisegruppen geraten wären, haben wir uns sehr schnell vom Mainstream entfernt und sind durch die tausend kleinen Seitengassen geschlendert. Das kann ich euch auch nur empfehlen! So viel entspannter und man kann trotzdem viele ganz tolle Häuser, Läden, Menschen usw. entdecken. Wer aber trotzdem nicht auf das klassische Sightseeing verzichten möchte: viel Zeit und Nerven einplanen 😛

 

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Ein kleines Highlight für uns war der Abstecher zum Cimitero San Michele. Die Insel liegt auf halber Strecke zwischen Venedig und Murano und beherbergt den großen venezianischen Friedhof. Nach der Bootsfahrt dort angekommen, standen wir leider vor verschlossener Tür. An Ostern gibt es stark verkürzte Öffnungszeiten. Tja, blöd gelaufen. Wir haben uns also häuslich niedergelassen um auf das nächste Vaporetto zu warten, da ging die große Eingangstüre auf und ein paar Touristen kamen rausgeschlichen. Die Gelegenheit ließen wir uns natürlicht entgehen und schmuggelten uns rein (man, waren wir verwegen!). Was sich absolut gelohnt hat. Der Friedhof ist riesig und sehr beeindruckend. Zugegebenermaßen war es auch etwas merkwürdig, so ganz allein dort rumzustreunen. Aber für alle, die dem Trubel kurzzeitig mal entgehen und etwas entschleunigen wollen genau das Richtige!

 

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Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, einmal mit der Gondel über den Canale Grande zu schippern. Mein persönliches Highlight war es zwar nicht (anscheinend bin ich wohl keiner von diesen Boat People…) aber es gehört doch dazu und alles in allem war es eine schöne Fahrt. Wiederum sehr witzig: das Handy unseres Gondolieres klingelte, am anderen Ende war seine „Mamaaaaa“ 🙂 Klischee ahoi!

 

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Was uns sonst noch aufgefallen ist? Alle guten Dinge fangen in Italien mit einem „P“ an. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Pizza, Pasta, Panna Cotta, Parmigiano, Prosecco & Pane. Um sich dem dortigen Lebensstil ordentlich anzupassen, solltet ihr dafür genügend Zeit einplanen 😉

Ein paar kleine Tipps habe ich:

 

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Super leckeres Essen gibt es bei Al Vecio Portal. Probiert unbedingt die Antipasti- und Schinken-Vorspeisenplatte! Auf dem Bild seht ihr übrigens Seafood-Pasta. Ganz wichtig: vorher reservieren!

 

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Von uns aus um’s Eck lag das Café Alla Bragora. Super für Cappuccino, kleine Desserts oder Herzhaftes für den kleinen Hunger! Sieht lecker aus, oder? 😉

 

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Wenn ihr einen Stopp in der Sonne einlegen wollt um etwas zu trinken und zu essen: unbedingt weg von den Massen! Wir haben so viele schöne, recht kleine Läden entdeckt in denen ihr z. B. Aperol Spritz für 2,50 € bekommt (oh jaaa!) und es leckere kleine Häppchen gibt. Also ideal um sich von der vielen Lauferei zu erholen. 😉 Das war zumindest unser Argument um stundenlang dort zu bleiben 😀

 

In einer Nebenstraße unserer Wohnung lag der schöne kleine und sehr gut sortierte Weinladen Vino e… Vini. Dort werdet ihr kompetent beraten und findet sicher das ein oder andere feine Schlückchen (auch super um das Urlaubsfeeling zu Hause etwas zu verlängern…)

 

 

Noch ein paar letzte Impressionen gefällig? Ich hoffe, damit ist eure Reiselust geweckt!

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