Schlaflos in Seattle #nicht

11. September 2016 Allgemein, Wanderlust 0
Schlaflos in Seattle #nicht

Weiter geht es mit meinem Reisebericht über den Nordwesten der USA. Selbstverständlich durfte ein Besuch in Seattle nicht fehlen. Die Stadt wird wegen ihrer vielen grünen Flächen auch als „Emerald City“ genannt. Die meisten kennen sie von dem Film „Schlaflos in Seattle“ oder auch dank „Greys Anatomy“. Grund genug um dort einen Besuch einzuplanen finde ich 😉

Wir haben uns für einen Tagesausflug entschieden und sind deshalb auch schon früh gestartet um alles erkunden zu können.

 

Pike Place Market

Als erstes verschlug es uns auf den berühmten Farmers Market, der direkt am Wasser liegt (für alle die mit dem Auto anreisen: dort gibt es auch viele Parkmöglichkeiten). Dort werden wirklich alle möglichen Wünsche erfüllt: von wunderschönen Blumensträußen, über selbst gemachte Pasta, frisches Obst und Gemüse, fangfrischer Fisch und auch Souveniers – es ist alles zu haben. Plant genügend Zeit ein, denn das Gelände ist wirklich riesig.

 

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The first Starbucks

Gleich gegenüber des Marktes gibt es viele schöne Cafés und kleine Restaurants jeglicher Nationalität. UND der allerallererste Starbucks überhaupt. Dieser wurde 1971 gegründet und hat auch noch das alte Schild außen dran. Obwohl ich kein großer Fan von Starbucks bin, kam mir das gerade recht: es war ja schließlich noch früh am Morgen und ein Kaffee muss da unbedingt sein. Leider war selbst um diese frühe Uhrzeit die Schlange seeeehr lange. Der Kaffeedurst war größer als unser Durchhaltevermögen und wir haben uns deshalb bei einem kleinen Stand ein paar Läden weiter mit leckerem Kaffee versorgt (der war übrigens köstlich).

 

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Kostenlose City-Tour

Frisch gestärkt ging es zum aktiven Teil über: die Stadt erkunden! Ich bin ja ein großer Fan von Stadtrundgängen, da ich finde dass man eine Stadt am Besten zu Fuß entdecken kann. In meiner Backpacker-Zeit habe ich die „free walking tours“ kennengelernt, was mir und meinen Mitreisenden sehr entgegenkam da wir alle immer chronisch pleite waren. Nach der ersten Tour waren wir alle super begeistert von unserem Guide, deshalb habe ich diese Art von Sightseeing auch in anderen Städten ausprobiert und wurde nie enttäuscht. Das hat den einfachen Grund, dass die Leute die euch führen sich richtig ins Zeug legen. Ist die Tour schlecht gibt es am Ende auch keine Kohle, denn jeder gibt zum Schluss so viel er möchte. Das Prinzip finde ich wirklich klasse und kann es euch ans Herz legen. Außerdem haben die Guides oft super coole Tipps, die nicht in Reiseführern zu finden sind und so gold wert sind (die nachfolgenden beiden haben wir auch aufgeschnappt, als wir durch die Straßen von Seattle gewandert sind).

In Seattle gab es zwei verschiedene Routen zur Auswahl, wir haben uns für die 101 Tour entschieden, denn wir wollten ja schließlich was von der Stadt sehen. Zwei Stunden sollte man dafür in etwa einplanen und sich online unbeding anmelden. Unser Spatziergang führte uns durch die Altstadt, über den Pioneer Square zur Waterfront, wo man wunderschöne Berge bestaunen konnte. Unser Guide Gary kannte sich super aus was die Fakten der Stadt betrifft und so konnten wir ihm Löcher in den Bauch fragen. Es war sehr informativ und interessant und auch nicht zu langatmig. So waren wir am Ende noch höchst motiviert, uns den Rest der Stadt auf eigene Faust anzusehen.

 

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Columbia Center

Wer an Seattle denkt, dem kommt sicher gleich ein Bild der berühmten „Space Needle“ in den Kopf. Selbstverständlich hatten wir auch einen Besuch dort eingeplant. Unser Guide Gary hat uns aber mit einem viel besseren Tipp versorgt: dem Columbia Tower. Darin befinden sich Büros, Geschäfte und auch die höchste 360 Grad-Aussichtsplattform im Nordwesten der USA. Diese liegt auf der 73. Etage des Gebäudes in knapp 305 Metern Höhe. Das Sky View Observatory ist sehr zentral in der Nähe des Pike Place Market, ist also bequem zu Fuß erreichbar, und kostet auch etwa 7 Dollar weniger als die Space Needle. Ein weiterer großer Pluspunkt ist natürlich, dass man auf seinen Fotos auch die Space Needle mit drauf hat 😉 Noch ein kleiner Tipp: im Inneren des Gebäudes ist der Weg ziemlich schlecht ausgeschildert, wir haben uns auch erstmal verlaufen. Sprecht also einfach jemanden an, die Amerikaner sind in dieser Hinsicht ja sehr hilfsbereit.

 

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Happy Hour App

Auch ein lustiger Fakt den wir noch nicht wussten: Seattle wird auch die Stadt der Happy Hours genannt. Nicht nur Drinks – wie man es bei uns so kennt – sondern auch Essen ist dort oft im Angebot. So kann man also auch eine kulinarische Tour durch die Stadt unternehmen – für mich als großer Genussmensch hat sich das wie ein Geschenk des Himmels angehört. Vor allem, da die Restaurants in der Stadt auch nicht ganz preiswert sind. Um zu wissen, wohin man muss bzw. was direkt in der Nähe ist, gibt es hierfür eine App: den Cocktail Compass. Auch so ein klasse Tipp von Gary. Wir haben das natürlich dann auch gleich für einen leckeren Lunch und anschließendem Cocktail genutzt. Yum yum!

 

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Ich war mir nicht so recht sicher, ob ein einziger Tag wirklich für diese große Stadt ausreicht aber am Ende muss ich wirklich sagen, dass ich alles gesehen habe das ich sehen wollte. Selbstverständlich bekommt man nur einen ersten Eindruck und man kann sicher auch mehrere Tage viele schöne Dinge erleben (zum Beispiel haben wir die Museen ausgelassen). Aber egal ob nur ein paar Stunden oder auch mehrere Tage – so oder so werdet ihr dort eine tolle Zeit haben!

 

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